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Gärten können öffentlich oder privat, eingefriedet oder offen zugänglich sein.
Ist ein Garten größer, so dass er von einem einzelnen Menschen nicht mehr neben der Berufsarbeit gepflegt werden kann, und wenn er nicht zu Ertragszwecken, sondern als ästhetisches Objekt angelegt und unterhalten wird, so spricht man von einem Park, auch wenn sich im Namen einer solchen Anlage das Wort "Garten" erhalten hat (z. B. Englischer Garten in München). In den überwiegenden Fällen ist ein der Park zumindest zeitweise oft ohne Einfriedung für die Öffentlichkeit zugänglich. Private Parks dienen meist repräsentativen Zwecken und sind zusätzlich mit Wohngebäuden oder Gewerbebauten versehen.
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Bepflanzung
In einem Garten verwendet man Nutzpflanzen (Obst und Gemüse, Küchen-
und Gewürzkäuter, Heilpflanzen) und Zierpflanzen. Dazu gehören:
Sommerblumen Einjährige oder Zweijährige blühen
im ersten oder zweiten Jahr nach der Aussaat;
Stauden Mehrjährige ziehen im Winter ein und treiben aus
Wurzel, Zwiebel oder Knolle wieder neu aus;
Gehölze Halbsträucher, Sträucher, Bäume ( Laubgehölze
und Koniferen) sommergrüne, wintergrüne, immergrüne;
Kübelpflanzen frostempfindliche Pflanzen, die im Haus oder Wintergarten
überwintern müssen.
Der Kleingarten, auch Schrebergarten, bezeichnet eine Anlage von Gartengrundstücken,
oft entlang von Bahnlinien, die von Vereinen (Kleingartenvereinen) verwaltet
und günstig an Mitglieder verpachtet werden. Sie sollen der Erholung in
der Natur dienen und Stadtbewohnern den Anbau von Obst und Gemüse ermöglichen.
Die von den Gemeinden pachtbaren Grundstücke werden auch als Grabeland
bezeichnet.
Die Kleingartenbewegung geht auf Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber zurück, einen Arzt und Reformpädagogen aus Leipzig.
1864 gründete der Leipziger Pädagoge und Schuldirektor Dr. phil. Ernst Innozenz Hauschild den "Schreberverein", den er nach seinem verstorbenen Kollegen und Mitstreiter Schreber benannte. Hauschild pachtete eine Spielwiese und legte dort kleine Blumengärten an, die von Schulkindern bepflanzt und gepflegt werden sollten. Bald gingen diese Gärtchen in die Obhut der Eltern über und 1869, als die Initiative bereits rund 100 Parzellen umfasste, gab sie sich eine Vereinssatzung. Geräteschuppen, Lauben und Zäune wurden errichtet, und 1891 waren bereits 14 weitere Schrebervereine in Leipzig gegründet worden. Die historische Kleingartenanlage "Dr. Schreber" steht heute unter Denkmalschutz.
Kleingartengebiete wurden vielerorts in Europa ausgewiesen, um der Bevölkerung vor allem in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine bessere Ernährung zu ermöglichen.
Heute findet man in diesen Gärten aber auch Zierpflanzen, die einen
positiven optischen Eindruck erzeugen oder angenehm duften. Daneben sind Hecken
zur Eingrenzung weit verbreitet. Der Begriff der Kleingärtnerischen Nutzung
wird immer wieder lebhaft diskutiert. Im §1 Absatz 1 des Bundeskleingartengesetzes
(BKleinG) aus dem Jahre 1983 wird dokumentiert, was
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Von Naturgarten (korrekterweise "naturnaher" Garten,
manchmal auch "Ökogarten") spricht man, wenn ein Garten
neben der ästhetischen Funktion naturnah konzipiert und realisiert wird
mit möglichst einheimischen Pflanzen, bzw. solchen, die der Tierwelt -
Schmetterlingen, Käfern, Vögeln, Igel und andere Kleinlebewesen -
artenreiche Lebensräume bietet. Eine ungemähte Wiese und Wildwuchs
stellen noch keinen Naturgarten dar, wenn auch spontane Vegetation begrenzt
zugelassen wird!
Im naturnahen Garten haben Unkrautgifte, chemische Düngungsmittel und Schneckengifte nichts verloren, aber ein Komposthaufen, eine Regentonne, Unterschlupfmöglichkeiten für Bodentiere, sowie Nisthilfen für Vögel, ein Totholzhaufen für Kleinlebewesen, eine Trockenmauer, ein Teich gehören dazu. Oft wird auch eine Kräuterspirale angelegt, das Dach oder Wände begrünt. Versiegelte Flächen werden möglichst gering gehalten, um die Wasserdurchlässigkeit zu erhalten. Ein Naturgarten leistet einen kleinen Beitrag zurm Umweltschutz.
In einer Welt, die immer mehr von Technik regiert wird, kann solch ein Garten,
dem Biogarten - sehr ähnlich, so eine Oase für die bedrohte Natur
in unserer "aufgeräumten" Kulturlandschaft sein, der die Sinne
anspricht: es duftet nach frischer Erde und Blüten, gibt mit Obst und Gemüse
Leckeres für die Küche, der Hörsinn freut sich an Tierlauten.
Ein naturnaher Garten ist eigentlich automatisch ein kinderfreundlicher Garten,
denn besonders Kindern macht es Spaß, hier noch ein Stück Natur hautnah
erleben zu können..
Ein Botanischer Garten ist eine oft nach Herkunft der Pflanzen geordnete Anpflanzung
von Bäumen, Sträuchern, Stauden und anderen Pflanzen. Der Garten
steht meist unter der Verwaltung einer Universität oder Hochschule, da
die Sammlung von Pflanzen eine gute Basis für wissenschaftliche
Arbeit darstellt.
Ein auf Bäume beschränkter Botanischer Garten wird Arboretum genannt.
Der erste Botanische Garten wurde 1545 im italienischen Padua gegründet. Schon kurz danach entstanden auch in Deutschland Botanische Gärten, z.B. in Leipzig (1580), Jena (1586), Heidelberg (1597), Gießen (1609) oder Freiburg (1620), meist integriert in der medizinischen Fakultät als Hortus Medicus.
Einjährige Pflanze
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Einjährige)
Als Einjährige bezeichnet man im engeren Sinne kurzlebige Pflanzen, die
nur einen Sommer lang blühen und nach der Samenbildung absterben. Damit
unterscheiden sie sich deutlich von den Zweijährigen und den Stauden. Typische
Einjährige sind beispielsweise:
Kapuzinerkresse
Ringelblume
Ebenfalls als Einjährige bzw. gärtnerisch korrekter als "als
Einjährige gezogene" bezeichnet man jene Pflanzen, die in ihrem Heimatland
mehrjährig sind, in Mitteleuropa aufgrund des Klimas den Winter nicht überdauern.
Dazu gehören beispielsweise einige Tagetes-Arten.
Rasen bezeichnet nach DIN (18917, 18035, 19657, 18918) eine Vegetationsdecke aus Gräsern, die fest verwurzelt, durch Wurzeln und Ausläufer mit der Vegetationstragschicht verbunden ist und nicht landwirtschaftlich genutzt wird. Rasen findet Verwendung in Gärten oder Anlagen (z.B. Sportstadien oder Golfplatz) und wird meist kurz geschnitten. Kennzeichen des Rasens ist die regelmäßige Pflege der wachsenden Gräser durch Rückschnitt und damit die Herstellung einer möglichst gleichmäßigen grünen Fläche. Andere Grasflächen, welche meist mit Wildkräutern durchsetzt sind und einer weniger intensiven Pflege unterliegen bezeichnet man als Wiesen.
Das Saatgut, mit welchem man Rasen ansäen kann wird durch die DIN 18917 und die DIN 18035 in Regelsaatgutmischungen (RSM) eingeordnet. Diese Mischungen sind nach den jeweiligen Verwendungszwecken der Rasenflächen untergliedert. Typische Rasengräsersorten sind Deutsches Weidelgras (Lolium perenne), Rispengras (Poa), Schwingel (Festuca) und Straußgras (Agrostis).
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